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Die Sicherheit würde Geld kosten, nicht die Abstimmung an sich. Diese müsste schliesslich garantiert werden (Nur ich kann meine Stimme abgeben, das nur ein mal, und sie kommt auch an). Ein Sicherheitssystem wie es beim E-banking vorkommt, für jeden Stimmberechtigten, das kostet.
Tobias Frey 21. Juli 2009 Verstoss melden
Die Abstimmungsunterlagen E-mässig zu versenden hätte von der Sicherheit her keine Nachteile. Da aber nie klar ist, wer einen Compi hat, müsste entweder beim Versand eine eine Zustell-Liste gemacht werden. Dies könnte so tatsächlich Papier und Energie sparen.
Christof Litz 19. August 2009 Verstoss melden
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Durch das Internet werden neue Quellen erschlossen, das entspricht dem Zeitgeist und wird sicherlich eine grössere Wahlbeteiligung generieren.

Was aber ist mit der Frage, ob man nicht zusätzlich vermehrt auf das "Recht auf Wählen" aufmerksam machen sollte.

Durch viele Aktionen und Abstimmungen haben die Generationen vor uns, dieses Recht erkämpft und wir sollten es nun auch bewahren. Die bekannten Abstimmungssonntage, z.B sind für mich direkt mit diesem Recht verknüpft.
Wenn die Leute in Zukunft an den Rechnern sitzen und so abstimmen, dann werden sie sich kaum noch die "Elefanten-Runden" am Sonntag um 19 Uhr anschauen, sondern via News Portal nach dem Resultat schauen. Dann braucht es in absehbarer Zeit diesen Sonntag nicht mehr und es können Wahltermine unter der Woche eingeführt werden.

Also nehmen wir das Internet als Hilfe, aber verlieren das dringlichere Ziel nicht aus den Augen.
Nur wenn Frau und Herr Schweizer weiss, dass sie/er wählen darf und soll, werden die Abstimmungen auch in Zukunft mit Leidenschaft und Energie geführt.
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Bei der Wahlbeteiligung zählt nicht nur Quantität, sondern auch Qualität!
5 Kommentare
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Ich stimme dir nicht zu. Desinteressiert werden über das Internet stärker und effektiver auf politische Debatten aufmerksam gemacht, via Facebook usw., als über die herkömmlichen Medien, die Desinteressierte sowieso nicht konsumieren.

Wenn sie also über diesen Weg auch abstimmen könnten würden sie sich womöglich auch besser informieren. Da es zum Beispiel einfacher ist, ein Youtube-Video über eine Abstimmung zu schauen, als Artikel in einer Zeitung darüber zu lesen.
Tobias Frey 17. Juli 2009 Verstoss melden
Und wieso soll man nach intensivem Youtube-Studium nicht zum nächsten gelben Briefkasten laufen können?
David H - Piraten 18. Juli 2009 Verstoss melden
Ich glaube nicht dass dies etwas mit Faulheit zu tun hat. Fax, Post und Kutsche sind tot, heute ist man online.
David W - Parteilos 22. Juli 2009 Verstoss melden
Es ist ja nicht so, dass es mit "den Brief zur Post bringen" getan ist - nein, das grösste Hindernis ist wohl eher der ganze Papierkram und vor allem auch, dass man die Listen bei Personenwahlen selbst schreiben muss, wenn man keine Vorgedruckten nehmen will oder eine Solche nicht vorliegt. Ich habe das Gefühl, genau hier ist der Aufwand für Viele (vor allem der neueren Generationen) zu gross, auch wenn sie theoretisch interessiert wären.
Tobias Pulver - Vorstand Jugendparlament Köniz, Parteilos 27. November 2009 Verstoss melden
Sind wir tatsächlich bereits derart degeneriert, dass es ein zu grosser Aufwand ist, mit einem Stift sieben Namen oder mehr handschriftlich auf ein Formular zu schreiben? Sind wir schon soweit dass dies das Hauptargument für onlinevoting darstellt? Ich hoffe nicht....
Ich befürworte das onlinevoting jedoch auch unbedingt. Wenn ich in einem Kanton wohne welcher das Briefsystem nicht unterstützt, und das sind doch einige, dann ist onlinevoting sehr hilfreich.
Politik muss jedoch wieder spannender und greiffbarer werden. Die Glaubwürdigkeit muss wachsen und der Nutzen von Wahlen und Abstimmungen offensichtlich sein, dann ist diese Erweiterung ein Gewinn. Ansonsten bedeutet es lediglich ein weiterer Kostenfaktor.
Andreas Wyler - GLP 22. Februar 2010 Verstoss melden
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Der Chaos Computer Club Deutschland schreibt zum Beispiel zur Verwendung von Wahlcomputern:
«Beim Einsatz von Wahlcomputern in Deutschland von 1999 bis 2008 wurden wesentliche Schritte des Wahlablaufs in das Innere eines Rechners verlegt und damit der öffentlichen Kontrolle entzogen. Wähler, Öffentlichkeit und selbst Wahlvorstände konnten nicht mehr nachvollziehen, was im Inneren der Computer mit den Stimmen geschah und wie die Ergebnisermittlung vor sich ging. Die Integrität der Wahl hing damit vom ordentlichen Funktionieren der Wahlcomputer und deren Manipulationssicherheit ab, die vom Wähler, aber auch von Wahlhelfern und Wahlvorstand de facto nicht überprüft werden konnten.» (Quelle: http://wahlcomputer.ccc.de)
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Transparenz und Manipulationssicherheit sind aus meiner Sicht digital besser abzusichern als via Post/Urne (siehe auch: jetzt nicht die beste Quelle, aber sprang mir gerade bei Google entgegen: http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel26254).
David W - Parteilos 16. Juli 2009 Verstoss melden
Manipulation kann nie komplett ausgeschlossen werden. Bei manipulierten Stimmzetteln fällt es aber schneller auf, ist einfacher zu untersuchen und meistens lokal begrenzt.
David H - Piraten 16. Juli 2009 Verstoss melden
Der Grossteilt der Stimmen wird heute schriftlich abgegeben, da ist es nicht mehr ohne weiteres möglich, dass Manipulationen auffallen, zumindest in grösseren Gemeinden bzw Wahlkreisen.
Insofern würden technische Absicherungsmethoden sehr wohl mehr Sicherheit bieten können.
Andreas Burger - SP 17. August 2009 Verstoss melden
Im Kanton Bern kann man die Steuererklärung elektronisch einreichen. Auch hier bringt der Kanton dem Bürger das Vertrauen entgegen; und es funktioniert!

E-Voting wird kommen. Es ist aber sicherlich besser, wenn ein funktionierendes System eingeführt wird, und nicht eine BETA Version von irgendeinem Tool.

Deshalb: Gut prüfen, gut testen, und zu guter letzt einführen. E-Voting soll sein, aber auch vieles andere kann und muss auf das Internet verlagert werden.
Daniel Wyss - CVP Stadt Bern Vizepräsident, CVP 11. Dezember 2009 Verstoss melden
Lieber Thomi Horath,

Doch, ich habe es schon begriffen ;-) Was ist genauer und wem kann man hier mehr vertrauen: Menschen, die Wahlzettel auszählen und eventuell manipulieren, oder Computern, die E-Votings auszählen und von Menschen manipuliert werden? Deshalb: Ich wiederhole meinen Satz: Gut prüfen, gut testen, und zu guter letzt einführen.

Ich bin aber auch der Meinung, dass E-Voting nicht die allerhöchste Priorität hat. Wie ich geschrieben habe gibt es viele andere Geschäftsfälle, die aufs Internet verlagert werden können und müssen.
Daniel Wyss - CVP Stadt Bern Vizepräsident, CVP 14. Dezember 2009 Verstoss melden
Herrje, immer diese bösen Hacker. Dass beim e-Voting im grossen Stil betrogen werden könnte halte ich für absoluten Schwachsinn, da gibt es genügend Möglichkeiten dies zu verhindern oder zu entdecken.

"Wenn e-Voting eingeführt wird, ist die Demokratie weg! Total weg!"

Hallo? Die Demokratie ist weg, wenn ein modernes Publikum nicht mehr die gleiche Sprache wie unsere Grossväter spricht und so nicht abstimmt (die Stimmbeteiligungen sind ja jeweils lächerlich). Daher finde ich es höchste Zeit, dass sich so rasch wie möglich da was ändert.
David W - Parteilos 14. Dezember 2009 Verstoss melden
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Zwar ist es mittlerweile möglich, per Post abzustimmen, doch rein aus Bequemlichkeit würde ich es sehr begrüssen, wenn ich das Ganze auch am PC erledigen könnte.

An was es momentan scheitern wird, ist das Geld. Vor allem muss auch genau geprüft werden, wie es möglich ist, dass keine Manipulationen getätigt werden können.
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Natürlich ist auch der Versuch zum Manipulieren bequemer. Da liegt doch der hase im Pfeffer. Doch wenn das mit dem Onlinebanking klappt, sollte dies doch auch beim Voten möglich sein.
David W - Parteilos 16. Juli 2009 Verstoss melden
ist es denn die stimmbeteiligung wirklich das einzige qualitätskriterium einer demokratie?
Samuel Durrer 16. Juli 2009 Verstoss melden
Da muss ich David H schon etwas recht geben, wer sich heute nicht mit dem Thema auseinandersetzt, wird es auch nicht vor dem PC tun.

Vielleicht würde es einfach den einen oder anderen dazu bewegen, abzustimmen.
Claudio Claudio 16. Juli 2009 Verstoss melden
Würde mich z.B. interessieren, wie viele der 2.554 Mitglieder in der Gruppe "Nein zur Minarett-Initiative" auch wirklich abstimmen gehen. Stellen wir uns vor in solchen Gruppen wird dann ein Link zur Abstimmung gepostet . Ich denke es würden bedeutend mehr Leute abstimmen, besonders die Jungen.
Tobias Frey 16. Juli 2009 Verstoss melden
Ich finde, das Abstimmen darf nicht zu einer Kurzschlusshandlung verkommen. Wer hat nicht schon mal am Computer schnellschnell etwas geklickt und es nachher bereut. Das Abstimmen ist heute mit der Briefwahl doch schon genug einfach.
Lisa Hauri 24. August 2009 Verstoss melden
@Tobias Frey
Das Posten eines Links zur Abstimmung – der auf ein Portal des Kantons verweisen müsste – allein reicht meiner Meinung nach noch nicht aus, dass mehr Leute abstimmen würden. Denn man käme wohl kaum darum herum, weiterhin per Post (ähnlich wie beim e-Banking) Zugangsdaten (sprich: Stimmrechtsausweise) zu versenden – oder vielleicht alle vier Jahre eine neue Chipkarte mit Pin-Gerät. Stimmrechtsausweis (z.B. mit Rubbelcode) wie auch Chipkarte mit Pin-Gerät müsste der User vor Ort haben, wenn er abstimmen will – und da liegt die Herausforderung. Die Sachen liegen nämlich meist zuhause irgendwo herum. Ich warte gespannt auf innovativere Technologien.
Andreas Amsler - Politnetz Team 9. Oktober 2009 Verstoss melden
ich glaube nicht, dass die stimmbeteiligung durch neue technologien und vereinfachungen massiv höher wird.
schauen wir doch zurück: bis vor ein paar jahren konnte man noch nicht brieflich abstimmen. die heutige situation, in der man ca. fünf wochen zeit hat, das material auszufüllen und auf die post zu bringen ist doch viel angenehmer als früher, als abstimmen nur am abstimmungswochenende und nur im stimmlokal möglich war.

ist die stimmbeteiligung massiv gestiegen? eher das gegenteil ist der fall. das alleine heisst natürlich noch nichts, es könnte auch sein, dass ohne briefliches abstimmen die stimmbeteiligung noch tiefer wäre.
aber trotzdem glaube ich nicht, dass die vereinfachung des verfahrens automatisch mehr partizipation bringt. es ist eher aufgabe der poliitik, eine verständlichere sprache zu sprechen und probleme anzugehen, die die leute wirklich beschäftigen. dann geht man auch abstimmen.
Samuel Durrer 9. Oktober 2009 Verstoss melden
@Lisa Hauri
Was heisst denn eigentlich abstimmen?
Meines Erachtens heisst es, seine Meinung kundzugeben. Ist es nun besser sich von Zahlreichen Politveranstaltungen beeinflussen zu lassen und danach abzustimmen, oder geht es nicht eher darum, aufgrund der EIGENEN Meinung abzustimmen. Wichtig ist, dass jeder seine Meinung einbringt, ob sie nun von anderen akzeptiert wird oder nicht. Beispiel Kriegsmaterialexporte: Entweder ist man dafuer, dass wir zur sinnlosen Aufruestung beitragen oder nicht! Da braucht es keine Argumente abzuwiegen! Man kann nicht Birnen mit Aepfeln vergleichen genau so wenig wie Kriegsmaterialexporte mit Wohlstandsvorstellungen sprich Arbeitsplaetzen!
Claudio Honegger 6. November 2009 Verstoss melden
@Thomi. Bitte begründe deine Aussagen. Wieso Diktatur durch die Behörden?
Tobias Frey 8. November 2009 Verstoss melden
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