Die persönliche Stimmabgabe könnte wieder zu einem bedeutsamen Ereignis werden, betont sie doch, dass bei uns der Stimmbürger die Macht über den Staat ausüben soll - nicht umgekehrt.
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Die Teilnahme an Abstimmungen und Wahlen muss einen anderen Stellenwert behalten als beliebige Meinungsumfragen. Je mehr die Menschen die Öffentlichkeit vermeiden und sich in den eigenen vier Wänden verschanzen, umso weniger lebt die gemeinsame Kultur.
Die persönliche Stimmabgabe könnte wieder zu einem bedeutsamen Ereignis werden, betont sie doch, dass bei uns der Stimmbürger die Macht über den Staat ausüben soll - nicht umgekehrt.
Die persönliche Stimmabgabe könnte wieder zu einem bedeutsamen Ereignis werden, betont sie doch, dass bei uns der Stimmbürger die Macht über den Staat ausüben soll - nicht umgekehrt.
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Erste Pilotversuche im Kanton Zürich fanden bereits statt und sind mittlerweile auf diverse Gemeinden ausgedehnt worden. Der Kanton Zürich hat dafür den Public Service Award der Vereinten Nationen 2007 gewonnen. Ich lebe in Zürich im Kreis 2 und stimme seit geraumer Zeit via Internet ab. Bequem.
Wirklich viele neue WählerInnen hat's, so weit ich weiss, nicht gebracht, sondern eher eine Verschiebung von Brief- auf E-Wähler.
E-Voting ist eine gute Sache, aber trotzdem empfehle ich, nicht jede Wahl via Couvert oder Compi zu erledigen, sondern ab und zu auch an die Urnen zu gehen. Mache ich mindestens einmal im Jahr. Die Stimmabgabe erhält ein anderes Gewicht, es besteht die Möglichkeit andere politisch interessierten Menschen aus dem Quartier oder der Gemeinde kennen zu lernen, die "Urnen-Männer und -Frauen" müssen sich nicht einsam fühlen, man verschläft nicht den ganzen Sonntag und wer Kinder hat, gibt ein gutes staatsbürgerliches Beispiel ab (das Einwerfen der Couverts ist viel eindrucksvoller als ein Mausklick).
Wirklich viele neue WählerInnen hat's, so weit ich weiss, nicht gebracht, sondern eher eine Verschiebung von Brief- auf E-Wähler.
E-Voting ist eine gute Sache, aber trotzdem empfehle ich, nicht jede Wahl via Couvert oder Compi zu erledigen, sondern ab und zu auch an die Urnen zu gehen. Mache ich mindestens einmal im Jahr. Die Stimmabgabe erhält ein anderes Gewicht, es besteht die Möglichkeit andere politisch interessierten Menschen aus dem Quartier oder der Gemeinde kennen zu lernen, die "Urnen-Männer und -Frauen" müssen sich nicht einsam fühlen, man verschläft nicht den ganzen Sonntag und wer Kinder hat, gibt ein gutes staatsbürgerliches Beispiel ab (das Einwerfen der Couverts ist viel eindrucksvoller als ein Mausklick).
3 Kommentare
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Naja das mit dem Networking an der Urne kann ich nicht unbedingt unterstützen. Ich bin in der Wahlkomission und bei uns in der Gemeinde mit 12'000 Einwohnern, kommen wenn es hoch kommt, max. 300 Leute an die Urne abstimmen. Die meisten Leute stimmen brieflich ab. Bei E-Voting würde sicherlich, die Stimmbeteilung zunehmen.Renate Mäder - kandidiert für Grossrat Bern Mittelland-Nord, SVP 25. Januar 2010 Verstoss melden
Glaube ich sofort, deshalb habe ich meinem Beitrag ja auch "Plädoyer" genannt.Samuel Dubno - kandidiert für Gemeinderat Zürich, GLP 27. Januar 2010 Verstoss melden
Ich erinnere mich, als ich als Kind an der Hand mit meinem Vater ins Gemeindehaus im Dorf marschiert bin und alle gekannt habe - allerdings hatte unser Kaff keine 12'000 Einwohner.
E-Voting ist die wunderbarste Art, abzustimmen und ich vermisse es bitter, seit ich nicht mehr im entsprechenden Stadtkreis wohne! So ist es auch in quasi letzter Minute noch möglich, seine Meinung kund zu tun und ich hab doch schon einige Leute motivieren können, das noch zu tun. Und für alle, die eh die ganze Zeit am Compi hocken, überhaupt kein Problem. Alle 3 Arten sollen/müssen möglich sein, aber diese soll doch bitte ganz ganz schnell überall eingeführt werden! Sicherheitstechnisch hatte ich bisher noch nie Bedenken, so wie ich auch online mein Konto verwalten mag und Kreditkarten-Käufe tätige usw. Macht sich irgendwer da noch Sorgen?Nina Schneider - kandidiert für Grosser Gemeinderat Winterthur, AL 28. Januar 2010 Verstoss melden
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Heute geht kein IT-Experte davon aus, dass Internetabstimmungen 100% sicher sind. Bis dahin stehe ich dem Anliegen positiv gegenüber - aber sobald sie gewährleistet ist, ist E-Voting zuzulassen. Die Gründe haben andere schon genannt.
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Jeder Computer manipuliert Daten. Somit wird jede Abstimmung über computer problemlos manipulierbar. Alles sind nur Bits und Bytes, da sind Paiere viel viel besser für Abstimmungen (und Wahlen) geeignet.
Ich empehle jedem das Buch "ein König für Deutschland" von Andreas Eschbach, da gehen einem die Augen auf, wo wir heute stehen.
Ich empehle jedem das Buch "ein König für Deutschland" von Andreas Eschbach, da gehen einem die Augen auf, wo wir heute stehen.
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1 Kommentar
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Und weshalb sind sie davon überzeugt, Herr Giger? Würde mich interessieren, wenn Sie diese Haltung noch etwas ausformulieren könnten.Elisa Schlup 21. Dezember 2009 Verstoss melden
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Per Volksinitiative soll erreicht werden, dass Initiativen zukünftig online unterschrieben werden können. Dieses Unterfangen begrüsse ich, denn es stärkt die Möglichkeiten der Bürger klar.
Weiter sind E-Signing und E-Voting bezüglich der Sicherheitsfrage klar zu unterscheiden.
Abstimmungen und Wahlen (E-Voting) haben bereits „Endergebnisse“ zur Folge, weswegen die Sicherheitsfrage hierbei stärker zu gewichten ist.
Das Unterschreiben einer Initiative per Internet (E-Signing) hingegen hat lediglich zur Folge, dass eine bestimmte Frage dem Volk zur Abstimmungen vorgelegt wird, wo dann weiterhin klassisch - brieflich oder im Stimmlokal - abgestimmt würde. Eine allfällige und unerwartete Sicherheitslücke wäre also weniger fatal als beim E-Voting.
Eine allfällige Erhöhung der benötigten Unterschriften müsste im Zuge der Einführung des E-Signings geprüft werden. Eventuell könnte im Initiativtext vermerkt werden, dass eine zu bestimmende Erhöhung bei merklicher, unverhältnismässiger Zunahme der lancierten Volksinitiativen stattfinden muss.
Doch kommen wir zum eigentliche Zweck der „Internet-Initiative“:
Die Volksinitiative sollte ein Instrument der Bürger sein, ihre Anliegen einzubringen. Heute ist sie jedoch oft eine Frage des Geldes. Wer genügend finanzielle Mittel hat, kauft sich seine Unterschriften ganz einfach. Für 400'000.- Franken gibt's eine Initiative sogar im Pauschalangebot.
Doch auch wer auf Stimmenkauf verzichten kann und will, dem werden durch die Beglaubigung hohe Kosten auferlegt: Wer eine Initiative lancieren will, braucht alleine für den Versand der Unterschriftenbögen an die Gemeinden 50'000.- bis 100'000.- Franken. Das sind Kosten, die einem vom Staat gesetzlich aufgezwungen werden. Wer über dieses Geld nicht verfügt, kann eine Initiative nicht zur Abstimmung bringen.
Mit der Einführung der Möglichkeit, Initiativen online zu unterschreiben, würden diese unverhältnismässigen Kosten wegfallen und die Volksinitiative wieder zum politischen Mittel des Bürgers – unabhängig von seiner finanzieller Situation.
Weitere Infos und der genaue Wortlaut des Initiativtextes sind auf http://www.internet-initiative.ch abrufbar.
Sie wollen die Initiative unterstützen?
Werden sie Mitglied dieser Facebook-Gruppe:
http://www.facebook.com/internet.initiative
Weiter sind E-Signing und E-Voting bezüglich der Sicherheitsfrage klar zu unterscheiden.
Abstimmungen und Wahlen (E-Voting) haben bereits „Endergebnisse“ zur Folge, weswegen die Sicherheitsfrage hierbei stärker zu gewichten ist.
Das Unterschreiben einer Initiative per Internet (E-Signing) hingegen hat lediglich zur Folge, dass eine bestimmte Frage dem Volk zur Abstimmungen vorgelegt wird, wo dann weiterhin klassisch - brieflich oder im Stimmlokal - abgestimmt würde. Eine allfällige und unerwartete Sicherheitslücke wäre also weniger fatal als beim E-Voting.
Eine allfällige Erhöhung der benötigten Unterschriften müsste im Zuge der Einführung des E-Signings geprüft werden. Eventuell könnte im Initiativtext vermerkt werden, dass eine zu bestimmende Erhöhung bei merklicher, unverhältnismässiger Zunahme der lancierten Volksinitiativen stattfinden muss.
Doch kommen wir zum eigentliche Zweck der „Internet-Initiative“:
Die Volksinitiative sollte ein Instrument der Bürger sein, ihre Anliegen einzubringen. Heute ist sie jedoch oft eine Frage des Geldes. Wer genügend finanzielle Mittel hat, kauft sich seine Unterschriften ganz einfach. Für 400'000.- Franken gibt's eine Initiative sogar im Pauschalangebot.
Doch auch wer auf Stimmenkauf verzichten kann und will, dem werden durch die Beglaubigung hohe Kosten auferlegt: Wer eine Initiative lancieren will, braucht alleine für den Versand der Unterschriftenbögen an die Gemeinden 50'000.- bis 100'000.- Franken. Das sind Kosten, die einem vom Staat gesetzlich aufgezwungen werden. Wer über dieses Geld nicht verfügt, kann eine Initiative nicht zur Abstimmung bringen.
Mit der Einführung der Möglichkeit, Initiativen online zu unterschreiben, würden diese unverhältnismässigen Kosten wegfallen und die Volksinitiative wieder zum politischen Mittel des Bürgers – unabhängig von seiner finanzieller Situation.
Weitere Infos und der genaue Wortlaut des Initiativtextes sind auf http://www.internet-initiative.ch abrufbar.
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Seit die briefliche Stimmabgabe eingeführt wurde, gehen deutlich weniger Leute an die Urne. In städtischen Gebieten sind es gerade noch um die 10% - die meisten davon am Bahnhof, wo man in der Regel keine Unterschriften sammeln darf.
Die Folge davon: Unterschriften sammeln ist extrem aufwändig geworden. Initiativen lanciert nicht mehr, wer eine gute Idee hat, sondern, wer sich leisten kann, Sammlerinnen und Sammler zu bezahlen.
Doch selbst wenn alle Unterschriften ehrenamtlich gesammelt werden, braucht es für die Beglaubigung immer noch 50'000.- bis 100'000.- Franken, denn die Bögen müssen regelmässig an die rund 2500 Schweizer Gemeinden versandt werden.
Mit der Möglichkeit, Initiativen elektronisch zu unterschreiben, sinken diese kosten auf 0. Jede und jeder hat wieder die Möglichkeit, eine Initiative zur Abstimmung zu bringen - unabhängig davon, wieviel Geld sie oder er besitzt.
Damit stärkt man die direkte Demokratie. Das Volk ist nicht mehr nur Ja- und Nein-Sager, sondern sucht nach eigenen Lösungen und beteiligt sich aktiv am politischen Geschehen.
Die Folge davon: Unterschriften sammeln ist extrem aufwändig geworden. Initiativen lanciert nicht mehr, wer eine gute Idee hat, sondern, wer sich leisten kann, Sammlerinnen und Sammler zu bezahlen.
Doch selbst wenn alle Unterschriften ehrenamtlich gesammelt werden, braucht es für die Beglaubigung immer noch 50'000.- bis 100'000.- Franken, denn die Bögen müssen regelmässig an die rund 2500 Schweizer Gemeinden versandt werden.
Mit der Möglichkeit, Initiativen elektronisch zu unterschreiben, sinken diese kosten auf 0. Jede und jeder hat wieder die Möglichkeit, eine Initiative zur Abstimmung zu bringen - unabhängig davon, wieviel Geld sie oder er besitzt.
Damit stärkt man die direkte Demokratie. Das Volk ist nicht mehr nur Ja- und Nein-Sager, sondern sucht nach eigenen Lösungen und beteiligt sich aktiv am politischen Geschehen.
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Mit einem E-Voting im Internet hätte man sicher einen viel grösseren Missbrauch und eine grosse Manipulation zu bekämpfen.
Kein System ist lückenlos, alles kann und wird geknackt werden.
Das zeigen verschiedene Fälle in allen möglichen Branchen.
Durch die Minarett-Abstimmung gab es auch einige Personen, welche die Websites von Parteien gehackt haben.
Somit sieht man, nichts ist sicher davor, manipuliert zu werden.
Aber ich sehe noch eine zweite Gefahr.
Das E-Voting kann vielleicht beliebt werden, da mann nur einen Knopf drücken müsste und nichts mehr auf die Post oder an die Urne bringen.
Natürlich ist es bequemer über das Internet abzustimmen, dann würden sicher auch mehr Leute, welche zu faul sind abzustimmen, abstimmen.
Doch das birgt eine kleine Gefahr.
Faule Leute werden sich mit Sicherheit nicht mit den Themen auseinandersetzen und sich nicht viel dabei überlegen.
Somit wäre das eine Verfälschung von Wahlergebnissen aus meiner Sicht.
Ich bin zwar Mediamatiker (KV-Informatiker) und würde das begrüssen, doch ich stimme trotzdem lieber brieflich ab.
Das ist sicherer und ich mag es lieber klassisch abgestimmt zu haben.
Kein System ist lückenlos, alles kann und wird geknackt werden.
Das zeigen verschiedene Fälle in allen möglichen Branchen.
Durch die Minarett-Abstimmung gab es auch einige Personen, welche die Websites von Parteien gehackt haben.
Somit sieht man, nichts ist sicher davor, manipuliert zu werden.
Aber ich sehe noch eine zweite Gefahr.
Das E-Voting kann vielleicht beliebt werden, da mann nur einen Knopf drücken müsste und nichts mehr auf die Post oder an die Urne bringen.
Natürlich ist es bequemer über das Internet abzustimmen, dann würden sicher auch mehr Leute, welche zu faul sind abzustimmen, abstimmen.
Doch das birgt eine kleine Gefahr.
Faule Leute werden sich mit Sicherheit nicht mit den Themen auseinandersetzen und sich nicht viel dabei überlegen.
Somit wäre das eine Verfälschung von Wahlergebnissen aus meiner Sicht.
Ich bin zwar Mediamatiker (KV-Informatiker) und würde das begrüssen, doch ich stimme trotzdem lieber brieflich ab.
Das ist sicherer und ich mag es lieber klassisch abgestimmt zu haben.
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Das Problem mit der Sicherheit leuchtet mir durchaus ein. Das mit der mangelnden Auseinandersetzung eher weniger. Ich glaube dass Online- Voting keine grossen Änderungen mit sich bringen wird, was die "Tiefe" unserer Entscheidungsprozesse betrifft. Es gibt so viele Leute, die sich via Internet über eine Abstimmung informieren und dann einfach keine Zeit finden, Couvert zu finden, eine Briefmarke (ja in meinem früheren Wohnkanton musste ich sogar noch für mein Stimmrecht "bezahlen") und dazu noch einen der (immer selteneren) Postbriefkasten. Zu dieser Gruppe zähle ich mich. D.h. ich habe mich auseinandergesetzt mit der Vorlage, aber alle diese Hürden durch die briefliche Abgabe waren zu hoch oder der Aufwand zu gross. Natürlich, wenn es mir so wichtig gewesen wäre, hätte ich natürlich diese überwunden und wäre dann noch am Sonntag zur Urne gelaufen. Sowas ist aber mir und wahrscheinlich auch den meisten zu anstrengend.Dominique Fischer 11. Dezember 2009 Verstoss melden
Also: Der Staat hat meine Stimme nicht gekriegt, obwohl das Wissen da gewesen wäre. Dafür hat er tausend andere Stimmzettel erhalten, die vielleicht von der Mutter, der Schwester oder dem Freund des eigentlichen Stimmberechten ausgefüllt worden sind. Ist das legitimer oder besser? Nein.
Drum wird es höchste Zeit für Onlinevoting. Wir tun breiten Bevölkerungsgeschichten einen grossen Gefallen damit.
Bei dir, Dominique, wird das nicht der Fall sein, wie du das beschreibst.Michael Tanner 11. Dezember 2009 Verstoss melden
Doch es gibt viele User, die dann das sehen, sich einloggen und dann einfach kurz klicken, da diese bequemer ist.
Ich kenne mehrere Leute, die dann die Abstimmungen nicht mehr so ernst nehmen, wie die briefliche Abstimmung.
Aber das beste wärs wohl, das mal zu lancieren und dann zu schauen, wie das aussähe.
Das mit der Auseinandersetzung kann man nicht so voraussehen, das sind einfach meine Befürchtungen.
Ja klar, die Problematik werden diejenigen sein, die "fälschlicherweise" überstürzt den falschen Button anklicken (meine Alternative dazu: Wie auf dem Stimmzettel, selber Ja und Nein eintippen). Aber es gibt ja auch bei der brieflichen Stimmabgabe immer diejenigen, die sich irren (da sie nicht wissen wofür Ja und wofür Nein steht und dann irgendwas hinschreiben). Ich denke, Online- Voting wird da wenig ändern oder verschlimmern. Aber die Stimmbeteiligung wird garantiert höher sein. Deswegen soll man dieses Beteiligungsverfahren unbedingt prüfen (wie Du vorgeschlagen hast), zuerst mal kantonal wie in Zürich und dann anwenden für die nationale Ebene.Dominique Fischer 11. Dezember 2009 Verstoss melden
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Eine Abstimmung, bei der die Zettel von Hand gezählt werden können, garantieren eine genaue Kontrolle der Abstimmungen. Jeder und jede, die im Stande ist zu Stimmen resp. zu Wählen, könnte eine Abstimmung kontrollieren. In den Urnenbüros sind Stimmenzähler aus jeder Partei anwesend, die den ganzen Ablauf überprüfen können. Bei E-Voting braucht es EDV-Spezialisten. Wie kontrollieren wir dann? Eine Abstimmung oder Wahl wäre unkontrollierbar geworden, also denke ich Sicherheit vor Bequemlichkeit! Schliesslich heisst es ja für alle Bürger/innen: Rechte und Pflichten! Mit der Möglichkeit zur schriftlichen Abstimmung ist schon sehr viel Bequemlichkeit gewonnen und das Studieren der Themen, kann durch E-Voting auch nicht erspart werden.
2 Kommentare
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Das Ziel beim e-Voting ist die heimliche totale (Abstimmungs-) Kontrolle über den Bürger durch den Staat, aber bitte niemandem verraten, sonst funktioniert der Plan eventuell doch nicht ;)Thomi Horath 7. November 2009 Verstoss melden
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Die Frage ist doch: Werden die Entscheide für unser Land durch die elektronische Abstimmung besser? Oder werden Leute leichter vom "süssen Gift" der einen oder anderen Seite über den Tisch gezogen? Das hätte verherende Folgen für das Land. Das gilt es zu verhindern.
Wir machen gute Erfahrungen, wenn wir den täglichen, politischen PR-Hype über uns ergehen lassen und später nüchtern über das Thema abstimmen.
Die elektronische Abstimmung richtet sich deshalb auf das falsche Ziel aus! "Content is King!" Eine höhere Beteiligung ist mit relevanteren, einfacheren Vorlagen oder besseren Kandidaten eher zu erreichen als mit E-Voting.
Wir machen gute Erfahrungen, wenn wir den täglichen, politischen PR-Hype über uns ergehen lassen und später nüchtern über das Thema abstimmen.
Die elektronische Abstimmung richtet sich deshalb auf das falsche Ziel aus! "Content is King!" Eine höhere Beteiligung ist mit relevanteren, einfacheren Vorlagen oder besseren Kandidaten eher zu erreichen als mit E-Voting.
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Ich gebe Markus Müller hier recht.Christof Litz 19. August 2009 Verstoss melden
Wenn man sieht, was z.B. beim Fernsehen passiert, wenn auf die Quantität anstelle von Qualität geschaut wird ist offensichtlich.
Ich denke, es ist gut, wenn die Schwelle für die Stimmabgabe da bleibt, wo eben eher jene Abstimmen, die sich für ein Thema auch wirklich interessieren, die Chance, dass sie sich dann mit der Materie auch etwas ausführlicher auseinander gesetzt haben wird so doch grösser.
Die Möglichkeit der Brief-Abstimmung war doch eine genügend gute Lösung, einfach genug, Stimmen können allenfalls nachgezählt werden, ein Wahlbetrug bleibt so immer noch einigermassen aufdeckbar.
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