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Missbrauch wird NIEMALS ausgeschlossen werden können. E-Voting-Systeme sind für den Bürger nicht nachprüfbar. Und sie sind unsicher. Wie jedes IT-System.
Bruno Habegger - kandidiert für Grossrat Bern, GLP vor 1 Tag Verstoss melden
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Ich bin für ein Online-Voting, da es allen hilft. Wenn es aber dann nur noch ein Online-Voting gibt bin ich dagegen. Leute die keinen Internetanschluss haben sollten weiterhin per Brief oder an der Urne abstimmen können.
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Es kommt immer wieder zu knappen Abstimmungs- und Wahlresultaten, wo manchmal nicht nur einmal sondern zweimal nachgezählt wird. Bei E-Voting wären die Bürger vollständig den Informatikspezialisten ausgeliefert. Behauptungen, dass betrogen wird, können nicht mehr wirklich überprüft werden. Das Ausfüllen der Abstimmungunterlagen auf Papier braucht nicht mehr Zeit als E-Voting, ist aber viel sicherer.
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Ich denke, dass sich diese Sicherheitsbedenken ausräumen lassen. Immerhin ist auch der Papierweg nicht immer der Sicherste, wie Abstimmungen in anderen Ländern auch schon gezeigt haben. Allerdings würden sicherlich mehr Junge wählen oder stimmen, da es sich schnell und einfach erledigen liesse.
Yves Aeschbacher - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 2. März 2010 Verstoss melden
Der Unterschied ist: Der Papierweg ist sicherer, weil er dezentral ist. E-Voting-Systeme lassen sich zentral steuern und die gewonnenen Daten sind wertvolle Rohstoffe für Staat und Wirtschaft.
Bruno Habegger - kandidiert für Grossrat Bern, GLP vor 1 Tag Verstoss melden
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Ich habe schon dargelegt, warum E-Voting für Wahlen und Abstimmungen abzulehnen ist. Bei elektronischen Initiativen und Referenden fallen die Vorbehalte aber weg, denn dafür ist keine Anonymität nötig. Einzig ein persönliches signiertes elektronisches Zertifikat ist notwendig, um elektronische Unterschriftensammlungen gleich sicher zu machen wie die Handschriftlichen.

Ich bin überzeugt von unserer direkten Demokratie. Ein wichtiger Aspekt elektronischer Initiativen und Referenden ist die Förderung derselben. Durch die einfache Teilnahme per Computer und Internet könnte das Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger geweckt werden, wieder mitzureden. Das wird sich schlussendlich auch auf Wahlen und Abstimmungen auswirken.

Ein zweiter positiver Aspekt ist der verringerte Verwaltungsaufwand. Elektronische Stimmen können in Sekundenschnelle automatisch ausgewertet werden.
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Das ist wieder so eine Sache. Klar wäre es schön, die jungen Menschen zu erreichen. Nur ist das blinde Einführen von eVoting-Systemen für Wahlen und Abstimmungen einfach falsch. Lesen Sie doch meinen Beitrag direkt unter dem Ihren. Es gibt schlicht für gewisse Probleme keine einfache und schnelle Lösung.

Nur für Initiativen und Referenden macht es Sinn, den elektronischen Weg einzuführen.
Denis Simonet - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 21. Februar 2010 Verstoss melden
Es wäre mir auch suspekt, wenn wir von heute auf morgen e-voten könnten. Aber ich denke. dass wir egal auf welchem Weg wir abstimmen und wählen, ein Grundvertrauen in unser Politisches System haben müssen, ohne das Demokratie schlicht nicht funktioniert. Und dieses Vertrauen ins "System" scheint vielen e-voting Gegnern zu fehlen. Was die grösste Volkspartei der Schweiz wiederum längst erkannt hat und als Slogan Schwarz auf Weiss überall zeigt. Mehr Angst als vor potentiellem Wahlbetrug habe ich vor Manipulation durch Angst...
Denise Bähler - kandidiert für Grossrat Bern, EVP vor 1 Tag Verstoss melden
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E-Voting soll im Grundsatz dieselben gemeinsamen Vorteile der Urnen- und Briefwahlen bieten. Das sind im Wesentlichen:
- Anonymität
- Überprüfbarkeit der Ergebnisse
- Manipulationssicherheit
- Nachvollziehbarkeit der Vorgänge

Durch die asymmetrische Verschlüsselung ist es längst möglich, der Kommunikation zwischen dem Computer und dem Server die ersten drei Eigenschaft zu verleihen. Bei der Nachvollziehbarkeit beginnen aber die Probleme. Man müsste einen Weg finden, die Abstimmenden von der Sicherheit einer asymmetrischen Verschlüsselung zu überzeugen. Die Mathematik, die dahinter steckt, ist zu komplex um sie ihnen zuzumuten. Es gibt ausserdem noch keinen mathematischen Beweis der Sicherheit dieses Verfahrens.

Das zweite Problem liegt beim lokalen Computer. Er kann Viren haben und man kann nicht zu 100% sicher sein, dass man nun wirklich mit dem richtigen Gegenüber kommuniziert. Und ist die Anonymität wirklich gewährleistet? Klar gibt es auch hier Wege, die das Ganze extrem sicher machen würden. Es müsste aber auch hier ein Weg gefunden werden, die Sicherheit glaubhaft zu vermitteln.

Nun kommen wir zum dritten Element: der Server. Beim Brief und bei der Urne ist es klar: Wenn der Brief ungeöffnet ist, wurde der Inhalt nicht verändert. Wenn die Urne versiegelt ist, wurde sie nicht geöffnet. Wie kann aber ein Server feststellen, ob die Stimme unterwegs abgeändert wurde?
Das zweite Problem: jeder Server hat einen Administrator, der die Macht über alles hat. Eine einzige Person kann das Resultat verfälschen und gleichzeitig die vorhandenen Daten so manipulieren, dass es nicht mehr nachvollziehbar ist.

Es gibt für alle aufgelisteten Probleme Lösungen. Es wird aber extrem komplex und unübersichtlich. Kann man nun von den Bürgerinnen und Bürgern erwarten, dem System zu vertrauen? Kaum jemand wird sich von der Sicherheit dieses Systems überzeugen lassen.

Deswegen bin ich gegenüber E-Voting für Abstimmungen und Wahlen extrem skeptisch und lehne es in erster Linie ab. Für Initiativen und Referenden hingegen würde ich es begrüssen. Denn dann würde die Beteiligung am politischen Prozess wirklich zunehmen.
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Ich finde das Online-Voting sicher. Einzig an einem Indentifikationsystem muss noch gearbeitet werden!
Oliver Kamer vor 3 Tagen Verstoss melden
Es wäre mir auch suspekt, wenn wir von heute auf morgen e-voten könnten. Aber ich denke. dass wir egal auf welchem Weg wir abstimmen und wählen, ein Grundvertrauen in unser Politisches System haben müssen, ohne das Demokratie schlicht nicht funktioniert. Und dieses Vertrauen ins "System" scheint vielen e-voting Gegnern zu fehlen. Was die grösste Volkspartei der Schweiz wiederum längst erkannt hat und als Slogan Schwarz auf Weiss überall zeigt. Mehr Angst als vor potentiellem Wahlbetrug habe ich vor Manipulation durch Angst...
Denise Bähler - kandidiert für Grossrat Bern, EVP vor 1 Tag Verstoss melden
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Falls es möglich ist, ein wirklich sicheres und fälschungssicheres Online-Voting durchzuführen - etwas geht heute offenbar nicht: Alle Heimcomputer zu sicheren und virenfreien Computern zu machen.

Und somit bleibt es immer denkbar, dass eine Drittperson fremde Computer steuert und Abstimmungen manipuliert. Hand aufs Herz: der geneigte Leser und Computerexperte weiss vielleicht genau, was alles sein Computer macht, wohin er online Verbindung aufnimmt und wann ... - aber genauso gibt es - natürlich nicht beim Leser - genügend Computer, die manchmal anderes machen, als der Benutzer will.
10 Kommentare
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Z.B. über eine gratis Live-DVD? Wobei da immernoch ein Bootkit dazwischen kommen kann. Wäre aber ziemlich aufwendig, vor allem, wenn jeder Kanton ein anderes OS auf der DVD hat.
Aber ich kenn mich da jetzt auch nicht ganz genau aus.
Wäre aber der einzige Weg, den ich als Amateur mir heute vorstellen kann.
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 18. Februar 2010 Verstoss melden
Das Problem ist nicht der lokale Computer. Das kann man, wie von Dominik Fitze richtig festgestellt, durch eine Live-CD oder ähnlich ohne Probleme lösen. Das Problem liegt auf der Serverseite!

1. Wie kann ich überprüfen, ob meine Stimme wirklich so angekommen ist, wie ich sie abgegeben habe? Beim Brief und bei der Urne ist es klar: Wenn der Brief ungeöffnet ist, wurde der Inhalt nicht verändert. Wenn die Urne versiegelt ist, wurde sie nicht geöffnet. Wie kann aber ein Server feststellen, ob die Stimme unterwegs abgeändert wurde?

2. Die Anonymität muss gewährleistet sein. Wenn man sich mit einem Benutzernamen und Passwort oder besser mit einem signierten Zertifikat anmeldet dann ist es möglich, die Stimme der Person zuzuordnen. Es müsste also über ein mathematisch komplexes Konstrukt (asymetrische Verschlüsselung) die Abhörsicherheit und die Anonymität gewährleistet werden. Wieviele Bürgerinnen und Bürger haben die notwendigen mathematischen Kenntnisse, um die Korrektheit des verwendeten Algorithmus zu überprüfen? Bei der Urnen- und Briefwahl bzw. -abstimmung ist das Konzept fü jeden ersichtlich.

3. Die Stimmen werden zentral abgespeichert und an einem Ort ausgewertet. Es besteht die Möglichkeit, dass ein einziger bestochener Administrator das ganze Ergebnis manipuliert.

4. Wie vergewissere ich mich, dass die Live-CD, die ich in den Computer geschoben habe auch wirklich die richtige ist?

Es gibt für alle vier Probleme Lösungen. Es wird aber extrem komplex und unübersichtlich. Kaum jemand wird sich von der Sicherheit dieses Systems überzeugen lassen. Deswegen bin ich gegenüber E-Voting extrem skeptisch und lehne es in erster Linie ab.
Denis Simonet - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 20. Februar 2010 Verstoss melden
und so sehen wir eine Vielzahl von Problemen und möglichen Lösungen, die vermutlich dann niemand mehr versteht, weil es so komplex geworden ist.

Und was wir ursprünglich wollten, ist dann auch weg: Eine Erleichterung für all diejenigen, die einfach mal schnell ja oder nein anklicken wollten, weil es zu anstrengend ist, die Briefmarke aufzukleben oder das Material richtig ins Couvert zu packen.
Christian Straumann - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 20. Februar 2010 Verstoss melden
Da ich davon ausgehe, dass Denis Simonet als Informatik-STudent etwas von der Sache versteht, müsste man sich dies wirklich noch einmal gut überlegen. Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass eine sichere Verschlüsselung möglich ist und das eVoting eine möglichkeit wäre, andere Leute anzusprechen.

Wenn man allerdings sieht, wie viele Leute wirklich interessiert sind, um beispielsweise nur kurz bei Politnetz auf einen Knopf zu drücken, dann kann man wirklich davon ausgehen, dass wir uns getrost zuerst um andere Probleme kümmern sollten und das eVoting als "nice to have" auf die langfristige Agenda nehmen dürfen.
Hannes Zaugg-Graf - kandidiert für Grossrat Bern, SP 22. Februar 2010 Verstoss melden
Ach, immer das Expertengetue ;)

Die meines Wissens einzig sichere Technologie basiert auf Quantentechnik und Lichtstrahlen, und braucht drum ein eigenes Kabel und ist räumlich begrenzt. Deshalb zu Aufwendig für den "Heimgebrauch", allenfalls für die Wahllokale, ich glaube, dafür wurde sie sogar mal irgendwo eingesetzt.
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 22. Februar 2010 Verstoss melden
Jup, aber es wird ja mindestens gleiche Sicherheit wie die Brief- und Urnenwahl vorausgesetzt, nicht absolute Sicherheit. Diese wäre natürlich das Tüpfchen auf dem i :)

Ich sehe wie gesagt das Problem nicht in der Sicherheit der Datenübertragung sondern in der Integrität der Daten selber. Das kann die Quantenverschlüsselung leider auch nicht vollständig lösen :(
Denis Simonet - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 22. Februar 2010 Verstoss melden
Als Laie würde ich zu auf getrennten Servern abgelegten Daten zum Stimmausweis und zur Stimme selbst tendieren, wobei der Zweite anonym speichert, der Erste jedoch, wer schon gestimmt hat.

Aber ja: Kein Server ist unhackbar. Das Sicherheitsproblem liegt also bei der Behörde, eher weniger beim Anwender, das stimmt.
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 22. Februar 2010 Verstoss melden
Du musst gar nicht so weit gehen. Schon nur die einzelne Person, der Administrator, hat bei einem zentralen Server vollen Zugriff auf alle Daten. Biete ihm ein paar Millionen und er wird sich zweimal überlegen, ob er nicht bescheisst.
Denis Simonet - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 22. Februar 2010 Verstoss melden
ok :)

siehe mein beitrag zu dieser debatte
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 22. Februar 2010 Verstoss melden
Ein Brief kann auch geklaut werden! Die absolute Sicherheit wird es nie geben!
Oliver Kamer vor 3 Tagen Verstoss melden
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Die Teilnahme an Abstimmungen und Wahlen muss einen anderen Stellenwert behalten als beliebige Meinungsumfragen. Je mehr die Menschen die Öffentlichkeit vermeiden und sich in den eigenen vier Wänden verschanzen, umso weniger lebt die gemeinsame Kultur.

Die persönliche Stimmabgabe könnte wieder zu einem bedeutsamen Ereignis werden, betont sie doch, dass bei uns der Stimmbürger die Macht über den Staat ausüben soll - nicht umgekehrt.
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Ich bezweifle, dass das wirklich etwas bringt. Ich sehe bei den Briefwählern und -abstimmern zwei Szenarien:

1. Der Betroffene hat bisher nur abgestimmt, weil es einfach per Brief geht. Er würde nie Sonntag früh aufstehen um an der Urne einen Zettel runterzulassen. Aus diesem Grund lässt er die Stimmabgabe einfach sein. Das wäre somit weniger demokratisch, weil die Stimmbeteiligung sinkt.
2. Der Betroffene geht halt zur Urne. Er wird die Zettel aber zu Hause genau so ausfüllen wie er es für den Brief getan hätte.
Wo genau siehst Du da mehr politische Auseinandersetzung?

Es gibt ausserdem noch ein Problem: Was ist mit denen, die am Sonntag Morgen arbeiten müssen? Die haben gar keine Chance, den Zettel abzugeben.
Denis Simonet - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 21. Februar 2010 Verstoss melden
Da ich hier in Bern ausschliesslich Brieflich abstimme, aus Bequemlichkeit, weiss ich jetzt nicht, wies hier ist. Aber in der Thurgauer Gemeinde, in der ich Aufwuchs, konnte man auch Freitag- und Samstagsabend abstimmen. Gibts das in Bern nicht? Also das letzte Argument zieht nicht wirklich :)
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 22. Februar 2010 Verstoss melden
Ich wohne in Ipsach. Gemeinde mit knapp 4k Einwohnern. Da ist es einfach Sonntag morgen. Nicht jeder wohnt in einer Stadt ;)
Denis Simonet - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 22. Februar 2010 Verstoss melden
In Berg, wo ich aufwuchs, gibts nur 3 500 Menschen, und trotzdem war es möglich, Freitags vor dem Ausgang noch kurz Stimmen zu gehen (;
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 22. Februar 2010 Verstoss melden
Na super... bei uns ist das immer ausschliesslich Sonntags von 10.00 bis 12.00.
Denis Simonet - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 22. Februar 2010 Verstoss melden
Tja, da sollte jemand umziehen; oder an der nächsten Gemeindeversammlung motzen ;)
Dominik Fitze - kandidiert für Grossrat Bern, JUSO 22. Februar 2010 Verstoss melden
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Erste Pilotversuche im Kanton Zürich fanden bereits statt und sind mittlerweile auf diverse Gemeinden ausgedehnt worden. Der Kanton Zürich hat dafür den Public Service Award der Vereinten Nationen 2007 gewonnen. Ich lebe in Zürich im Kreis 2 und stimme seit geraumer Zeit via Internet ab. Bequem.

Wirklich viele neue WählerInnen hat's, so weit ich weiss, nicht gebracht, sondern eher eine Verschiebung von Brief- auf E-Wähler.

E-Voting ist eine gute Sache, aber trotzdem empfehle ich, nicht jede Wahl via Couvert oder Compi zu erledigen, sondern ab und zu auch an die Urnen zu gehen. Mache ich mindestens einmal im Jahr. Die Stimmabgabe erhält ein anderes Gewicht, es besteht die Möglichkeit andere politisch interessierten Menschen aus dem Quartier oder der Gemeinde kennen zu lernen, die "Urnen-Männer und -Frauen" müssen sich nicht einsam fühlen, man verschläft nicht den ganzen Sonntag und wer Kinder hat, gibt ein gutes staatsbürgerliches Beispiel ab (das Einwerfen der Couverts ist viel eindrucksvoller als ein Mausklick).
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Naja das mit dem Networking an der Urne kann ich nicht unbedingt unterstützen. Ich bin in der Wahlkomission und bei uns in der Gemeinde mit 12'000 Einwohnern, kommen wenn es hoch kommt, max. 300 Leute an die Urne abstimmen. Die meisten Leute stimmen brieflich ab. Bei E-Voting würde sicherlich, die Stimmbeteilung zunehmen.
Renate Mäder - kandidiert für Grossrat Bern, SVP 25. Januar 2010 Verstoss melden
Glaube ich sofort, deshalb habe ich meinem Beitrag ja auch "Plädoyer" genannt.

Ich erinnere mich, als ich als Kind an der Hand mit meinem Vater ins Gemeindehaus im Dorf marschiert bin und alle gekannt habe - allerdings hatte unser Kaff keine 12'000 Einwohner.
Samuel Dubno - gewählt Gemeinderat Zürich, GLP 27. Januar 2010 Verstoss melden
E-Voting ist die wunderbarste Art, abzustimmen und ich vermisse es bitter, seit ich nicht mehr im entsprechenden Stadtkreis wohne! So ist es auch in quasi letzter Minute noch möglich, seine Meinung kund zu tun und ich hab doch schon einige Leute motivieren können, das noch zu tun. Und für alle, die eh die ganze Zeit am Compi hocken, überhaupt kein Problem. Alle 3 Arten sollen/müssen möglich sein, aber diese soll doch bitte ganz ganz schnell überall eingeführt werden! Sicherheitstechnisch hatte ich bisher noch nie Bedenken, so wie ich auch online mein Konto verwalten mag und Kreditkarten-Käufe tätige usw. Macht sich irgendwer da noch Sorgen?
Nina Schneider - AL 28. Januar 2010 Verstoss melden
Es funktioniert ja, was natürlich noch lange kein Beweis ist, dass es auch gut funktioniert, fair und sicher ist ;-)
Denise Bähler - kandidiert für Grossrat Bern, EVP vor 1 Tag Verstoss melden
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